Jahreshauptversammlung 2015

Einstimmig wählten die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft ZoB Norden in ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung ihren Vorstand. Eckhard Lüers, Haidy Niehaus und Johannes Wallow bilden künftig den geschäftsführenden Vorstand. Herta Lütkehus bleibt Schriftführerin und Axel Grüttner rückt als Schatzmeister in den Vorstand. Zu Kassenprüfern wurden Angelika Eilts und Philipp Kerspe bestimmt. Caroline Braselmann, die das Amt der Vorsitzenden bislang inne hatte, kandidierte aus privaten Gründen nicht mehr.

Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Mittelhaus ließ Herta Lütkehus in ihrem Jahresrückblick die wichtigsten politischen Ereignisse Revue passieren. Die ZoB-Mitglieder trafen sich im vergangenen Jahr zu verschiedenen Veranstaltungen. Bei der Weihnachtsbäckerei auf dem Weihnachtsmarkt wurde auch diesmal eine beträchtliche Summe für einen guten Zweck gesammelt. Barbara Schlag, die Norder Bürgermeisterin, die im vergangenen Jahr wiedergewählt wurde, dankte allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit und die Unterstützung im Wahlkampf.

Für die nächste Zeit plant die Wählergemeinschaft verschiedene Veranstaltungen. Im September beteiligen sich die ZoB-Mitglieder wieder mit einem Stand an der Gewerbeausstellung Fleisch und Knolle, um den direkten Gedankenaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern fortzusetzen.

Außerdem kann die ZoB in diesem Jahr auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Anlässlich dieses Jubiläums wird Ende September eine Veranstaltung stattfinden.

ZoB Vorstand

v.l.n.r: Herta Lütkehus, Eckhard Lüers, Haidy Niehaus, Axel Grüttner, Johannes Wallow

ZoB für orts- und bürgernahe medizinische Versorgung

Mit Vehemenz sprechen sich die Mitglieder der ZoB, der Zukunft orientierten Bürger, für den Erhalt des Ubbo-Emmius-Krankenhauses in Norden aus. Die Freie Wählergemeinschaft machte während der Mitgliederversammlung deutlich, dass sie damit bei ihrer ursprünglich gefassten Haltung bleibe: „Unsere Argumentation hat sich nicht verändert“, so die Vorsitzende Caroline Braselmann. Bereits im Jahr 2012 hatte die ZoB eine Resolution zum Erhalt der UEK Norden gestellt und dafür mehr als 16.000 Unterschriften gesammelt.

Gleichzeitig sicherte die ZoB während der jüngsten Versammlung zu, diejenigen zu unterstützen, die vor kurzem eine Unterschriftenaktion gegen ein Zentralklinikum in Georgsheil gestartet hatten. Dieses Mal sei der Startschuss aus den Reihen der Bevölkerung selbst gekommen, freut sich die Wählergemeinschaft ZoB.

Der Bedarf für ein Krankenhaus in der Stadt Norden sei deshalb nötig, so die ZoB, weil die Bevölkerung immer älter werde. Das Norder Krankenhaus werde zudem von Menschen aus dem Umland und Insulanern genutzt Außerdem kämen jährlich 250.000 Urlauber und Besucher in die Stadt: „Ein Krankenhaus in der Stadt Norden ist damit unentbehrlich“, so Caroline Braselmann.

Die Wählergemeinschaft ist überzeugt davon, dass es „mit einem durchgriffsstarken Geschäftsführer und williger Politik sowie der Ärzteschaft möglich sein muss, das Krankenhaus zu spezialisieren und damit fit für die Zukunft zu machen“. Dies sei um so dringender, als dass es noch Jahre dauern könne, bis die nicht gewollte Zentralklinik realisiert werde. Jedes Jahr, so die Mitglieder der ZoB, würden die Krankenhäuser kosten: „Das ist unendlich viel Geld.“ Für die ZoB steht daher fest: „Dann sollte man es versuchen, es sofort vernünftig hinzubekommen, um die lokale Grund- und Regelversorgung sicherzustellen.“

Unter Vorsitz von Caroline Braselmann (Mitte, hinten) trafen sich einige Mitglieder der  Freien Wählergemeinschaft ZoB. Sie sprachen sich dabei deutlich für den Erhalt des Ubbo-Emmius-Krankenhauses in Norden aus. Foto: Kruse

Unter Vorsitz von Caroline Braselmann  trafen sich einige Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft ZoB. Sie sprachen sich dabei deutlich für den Erhalt des Ubbo-Emmius-Krankenhauses in Norden aus. Foto: Kruse

Übergabe der Spende an das Jugendhaus

Übergabe der SPende an das Jugendhaus

Übergabe der Spende an das Jugendhaus

Wie in jedem Jahr hatten ZoB-Mitglieder im vorigen Dezember auf dem Ludgeri-Weihnachtsmarkt eine Backaktion zu Gunsten einer Norder Jugendeinrichtung durchgeführt. Die nach altem ostfriesischen Rezept gebackenen Prüllkes fanden reißenden Absatz. Der Erlös der Bäckerei wurde von der ZoB aufgerundet.

Haidy Niehaus, Herta Lütkehus und Reinhard Brüling konnten jetzt dem Vorsitzenden desFördervereins des Jugendhauses Norden, André Demuth, eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichen.

Der Leiter des Jugendhauses André Janssen und Mitarbeiterin Marina Nagel führten die ZoB-Vertreter durch die Räumlichkeiten und erläuterten die Angebote. Die Jugendlichen bedanken sich mit einer schwungvollen HipHop-Darbietung für die finanzielle Unterstützung.

Besonders eindrucksvoll: ca 10 Mädchen und Jungen zwischen 8 und 18 Jahren aus mindestens 4 verschiedenen Nationen haben Spaß am gemeinsamen Tanzen – Das ist Integrationsarbeit par exellence!

Das Geld soll in neue Basketballkörbe und einen neuen Tanzboden investiert werden.

Spende Jugendhaus 1

Hanne Carow verlässt Norder Rat

Anlässlich des Ausscheidens von Hanne Carow aus dem Norder Rat würdigte Bürgemeisterin Barbara Schlag noch einmal ihre Arbeit.

Wir verabschieden am heutigen Tag Hanne Carow aus ihrer politisch aktiven Zeit. im Rat und in den Gremien der Stadt Norden. Sie gibt mit dem heutigen Tag ihr Mandat zurück. Dieser Schritt ist Hanne nicht leicht gefallen. Aber es sind familiäre Verpflichtungen, die sie im Moment sehr binden. Und wer Hanne kennt weiß, dass sie das was sie tut, ganz tun will und gut. Und so ist es vielleicht ein weiser Schritt, sich nicht zu überfordern und die Prioritäten in diesem Moment richtig zu setzen.

Sie darf am heutigen Tag auf eine fast 29 jährige Tätigkeit in den Gremien der Stadt zurückblicken. 11 Jahre lang war sie als Mitglied der SPD Fraktion aktiv bevor sie zur ZoB wechselte, der sie auch heute nach 17 Jahren Mitgliedschaft weiter angehört. Hanne ist in den unterschiedlichsten Ausschüssen aktiv gewesen und hat so die ganze Vielfalt und Breite kommunalpolitisch bedeutender Themen erleben können. Besonderen Spaß hat ihr die Tätigkeit als stellvertretende Bürgermeisterin gemacht. Sie hat für alle ein offenes Ohr und sich viel Zeit für die Menschen genommen.

Als Vorsitzende des Feuerwehrausschusses konnte sie Belange dieser Helferorganisation aus nächster Nähe begleiten. Das war ihr wichtig ebenso wie die ein Jahrzehnt währende Arbeit als Vorsitzende des Sozialausschusses. Seit 23 Jahren hat sie die Arbeit der „Dr. Frerichs-Stiftung“ begleitet. Chancen für Bildung zu geben, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen, daran liegt ihr.

Während 29 Jahren hat sie so tausende von Stunden in die politische Arbeit investiert. Damit hat sie vorbildhaften Einsatz für unsere Stadt gezeigt. Immer sind es die eigenen Belange, die oft genug zurückstehen müssen, damit dem Anspruch anderer und dem eigenen genüge getan werden kann.

Es ist mir wichtig an Hannes Beispiel einmal deutlich zu machen, welche Leistung ehrenamtlich „POLITIK MACHEN“ in unserer Stadt ist. Es fällt leicht zu kritisieren, das ist ok, aber dann muss auch mal geklatscht werden, wenn es sich anbietet. Und heute haben wir Grund Hanne Beifall zu klatschen, und ihr zu danken. Was sie geleistet hat ist nicht nur in der Gremientätigkeit zu sehen, sondern auch in dem Beispiel das sie gegeben hat und in der Fürsorge, die sie vielen Menschen in Norden hat angedeihen lassen.

Ich habe großen Respekt vor dieser Lebensleistung und wünsche Hanne, dass sie gesund und zufrieden in eine Zeit gehen kann, die ohne unmittelbare Verantwortung sie entspannter leben läßt. Aber wie ich Hanne kenne, wird sie uns schon noch auf Trab halten und kritisch nachfragen und das ist gut so.

 

Presseberichte zum UEK ab 1.7.2014

Wir haben die Berichte zum UEK und den Geschehnissen aktualisiert. In Zukunft werden wir die erstmal in einem PDF lassen und fortlaufend dieses PDF aktualisieren.

Zusätzlich sehen Sie auf der rechten Seiten einen „Quicklink“ für den direkten Zugriff.


Stand 5.7.2014 3,7MB

UEK – Es geht schnell weiter

Einen freundlichen Gruß mit der versammelten Presse zum Thema UEK vom gestrigen Tag. Ich habe es im Wahlkampf schon angedeutet: Das Thema der Klinik wird eins der wichtigsten Zukunftsthemen für uns in Norden. Nun kommt durch die Terminierung des Landkreises ein gewaltiger Dampf auf den Kessel.

Lesen Sie selbst und bleiben Sie aufmerksam.

Es geht um viel.
Liebe Grüße

Westerstraße: Auch alternative Produkte?

Politik Beratung heute im Bauausschuss 

Der Bau- und Sanierungsausschuss der Stadt Norden kommt heute um 17 Uhr im Hotel Stadt Norden zusammen. Er wird sich mit den Anregungen der Interessengemeinschaft (IG) Westerstraße zur künftigen Entwicklung dieser Straße befassen. Seien die Ideen möglich und finanzierbar, sollen sie in konkrete Projekte umgesetzt werden, so die Wählerge- meinschaft ZoB in einer Pres- semitteilung. Den Antrag zur Beratung im Bauausschuss haben die ZoB-Fraktion und die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen gemeinsam gestellt.

Die Westerstraße könnte sich nach Meinung der ZoB zu einer Straße verändern, in der Kunden auch alternative Produkte und regionalen Handel finden. Auch die Form der Direktvermarktung könnte man hier ansiedeln. Nach einer Idee der ZoB könnte eine Belebung der Straße gelingen, indem in der Westerstraße Existenzgründer ihre Geschäfte öffnen. Früher war diese Straße vor allem als Handwerkerstraße bekannt.

Dies könnte gelingen, meint die Wählergemeinschaft ZoB, indem sich Hausbesitzer zu- sammenschlössen und Neueinsteigern die Läden kostengünstiger oder sogar mietfrei zur Verfügung stellten. „Na- türlich nur zeitlich begrenzt“, betont ZoB-Vorsitzende Caroline Braselmann in einer Pressemitteilung. Die ZoB sei sich bewusst, dass es schwierig sei, die Westerstraße weiter zu beleben. „Deshalb wäre ein gemeinsames Handeln von Stadt, Politik und Hausbesitzern wünschenswert.“ In dem Kontext erinnern Braselmann und Fraktionschef Matthias Fuchs an die Große Neustraße, bei der es auch gelungen sei, sie stärker zu beleben. 

Ostfriesischer Kurier vom 26.06.2014

12 Punkte, die wichtig sind

Guten Morgen,
Heute vor einer Woche stand der Wählerauftrag fest. Ich bin sehr dankbar für Ihr Vertrauen und die Chance, mit Ihnen weiterhin  Nordens Zukunft zu gestalten.

Wo ich grundsätzlich Handlungsbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten sehe, steht in einem 12-Punkte Programm, das ich  für die Interviews vor der Wahl aufgeschrieben habe und das in weiten Teilen auf unserem Stadtleitbild basiert. Es sind Ideen und  Ziele, aus denen man zu ihrer Umsetzung Maßnahmen ableiten muss.

EIN DUTZEND GRÜNDE, SICH IN NORDEN ZU ENGAGIEREN

Ehrenamt

 

  1. Sport, Heimatpflege, caritative Einrichtungen, Helferdienste, gelebte Gemeinschaft welcher Art auch immer sind die Basis für unsere  Zusammengehörigkeit in Norden . Sie gilt es zu pflegen, zu respektieren und zu unterstützen.

Erhalt unserer mittelzentralen Funktion für Jung und Alt

 

  1. Erhalt des Krankenhauses für Einheimische und Gäste und Insulaner unter welcher Trägerschaft auch immer.

  2. Erhalt der Oberstufen von UGN und BBS in der derzeitigen Qualität trotz sinkender Schülerzahlen.

  3. Ausbau eines ersten Familienzentrums mit Unterstützung des KIBU (zur Chancengleichheit und  zur Vereinbarung von Familie und Beruf )

  4. Innerstädtische Wohnareale erschließen (Doornkaat, Raiffeisen, Wohnen am Wasser…)

  5. Intelligente, ressourcensparende, bezahlbare Wohnangebote schaffen, die einer Abwanderung ins Umland vorbeugen und so unsere Bevölkerungszahl konstant halten.

Finanzen

 

  1. Weiterer Weg der Konsolidierung ohne die für den sozialen Zusammenhang wichtigen  Strukturen kaputt zu sparen. Sowohl Einnahmesteigerungen als auch Ausgabeverminderung bei gleichzeitiger Aufgabenkritik

Jugend

 

  1. Zukunft für die Stadt gestaltet sich auch über Engagement und Arbeit und Bildung von und mit Jugendlichen. Spezielle Sportmöglichkeiten (Skaten, Break Dance, z.B.) sind genauso wichtig wie gut geführte Treffmöglichkeiten

Kultur

 

  1. Kino, Theater, Musik, Bibliothek und Museen, Feste gehören zum Selbstverständnis eines Mittelzentrums mit 25.000 Einwohnern und 250.000 Gästen p.a.

Tourismus

 

  1. Qualitätssteigerung im Tourismus ( Nachhaltigkeit, Weltnaturerbe,  Gesundheitsangebote, Ausbau der Nebensaison…)

Verkehr

 

  1. Verkehrliche Optimierung (Bahn, ÖPNV, Rad- und Wanderwege, Verkehrsführung konzentrieren zur Vermeidung von Verkehren)

Wirtschaft

 

  1. Ausbau der Wirtschaftsförderung zur Bestandspflege mit dem Leegemoor und den Werbegemeinschaften,zum Erhalt und zur Erweiterung von Arbeitsmöglichkeiten in der Stadt und für ein Gesamtmarketing der Stadt mit den Kurbetrieben zusammen.


Darüber werde ich  in den nächsten Wochen und Monaten mit der ZoB und den anderen  im Rat der Stadt vertretenen Parteien sprechen. Ich lade Sie herzlich ein , sich an der Diskussion  zu beteiligen . Kommen Sie einfach zu unserer Mitgliederversammlung.

Ihre

Barbara Schlag

104 Stimmen mehr…

…dass es so knapp werden würde,  hätte ich nicht gedacht. Aber auch eine Stimme hätte letztlich gereicht. Einen herzlichen Dank richte ich an alle, die gestern nochmal den Weg ins Wahllokal gefunden haben, um mich zu wählen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und versichere Ihnen, dass ich mich genauso wie bisher mit voller Kraft für Norden einsetzen werde.

Gestern waren wir noch im Cage und haben natürlich die Wahl und ihre Auswirkungen rauf und runter diskutiert und auch schon wieder Pläne geschmiedet. Wenn man über viele Wochen so auf Hochtouren gelaufen ist , braucht es eine Zeit, um wieder zum „Normalmaß“zurück zu finden.

Das ZoB Team hat einen guten Wahlkampf gemacht. Alle waren engagiert und haben sich eingebracht. Wenn Sie Interesse daran haben, mit netten und kompetenten Menschen gemeinsam politische Sache für Norden zu machen, dann sind Sie uns herzlich willkommen !

Nutzen Sie einfach die Kontaktmöglichkeiten dieser Seite.

Ich ziehe mich jetzt mal einen Tag aus dem Verkehr und bin am Mittwoch wieder für Sie da.

Ihnen eine gute Woche !
Ihre
Barbara Schlag